Gruppenaufstellung

Erstgespräch:

Ungefähr 14 Tage vor unserem Aufstellungstermin klären wir in einem ausführlichen Gespräch den Rahmen Ihres Anliegens. Je nach Thema Ihres Anliegens kann es sein, dass ich Ihnen vor unserem Gespräch eine Auswahl an Fragen zur Klärung Ihrer Familiengeschichte sende.
In unserem persönlichen Gespräch definieren wir dann gemeinsam Ihre Zielsetzung.
Die Dauer des Gespräches beträgt ca. 45 Minuten.
 
Ankommen bei der Aufstellungsrunde:

Ausgangspunkt jeder Aufstellung ist ein Thema, ein Anliegen das Sie mitbringen.

Nach einer Ankomm-Meditation und Kennenlern-Runde geht es mit der ersten Aufstellung los.

 

Aufstellung:

Sie stellen die von Ihnen ausgewählten Stellvertreter intuitiv der Reihe nach im Raum auf - so wie es im Augenblick für Sie stimmig ist. Die Aufgestellten nehmen körperlich und emotional die Wirkung des Platzes wahr. Sie spüren eine Enge, fühlen sich zum Beispiel besonders wohl, wollen lieber woanders, oder näher bei jemandem stehen. Die Beziehungen der Familienmitglieder zueinander und auch die im Alltag unterdrückten Emotionen wie Nähe, Ärger, Trauer werden sichtbar. Die Stellvertreter benutzen manchmal typische Sätze oder ähnliche Körperhaltungen, sogar Wahrnehmungen körperlicher Beschwerden sind möglich. Das gilt auch für Repräsentanten eines Haustieres. Denn leben Haustiere in einer Familie, können selbst diese in Dynamiken verstrickt sein und Symptome oder Gefühle übernehmen.
Dann kann es notwendig werden, diese in Form einer Tieraufstellung miteinzubeziehen.

Bei einer Aufstellung entsteht ein lebendiges, subjektives Bild der Erlebniswelt aller Beteiligten.

Es ist keine exakte Darstellung der Wirklichkeit. Aussagen und Wahrnehmungen sollen etwas bewirken und nicht bewerten. Bestimmte Sätze und Plätze im Lösungsbild können Spannungen lösen und verstrickte Beziehungen versöhnen und wandeln.

Nicht immer gibt es ein "Hollywood Happy End". Anerkennen was ist, heißt auch die momentanen Grenzen zu respektieren und das zu integrieren, was möglich ist. Es kann nötig sein innezuhalten um die Aufstellung wirken zu lassen und den Weg in Teilstrecken zu gehen.

 

Abschluß:

Nach den Aufstellungen - mit genügend Pausen zur Stärkung - erfolgt die Abschlußrunde. Wir machen eine gemeinsame, kurze Meditation zum Loslassen der Rolle und des Übernommenen.

Damit die Energie und die Kraft einer Aufstellung in ihrer vollen Stärke wirken können, ist es wichtig 21 Tage lang nicht über das Erlebte zu sprechen. Denn erfahrungsgemäß braucht es nach einer Aufstellung auch ganz persönliche Zeit, die neugewonnenen Sichtweisen und Denkmuster zu verinnerlichen. Es ist nicht nötig das Lösungsbild 1:1 im Alltag umzusetzen. Die Lösung zieht auch ihre Kraft aus dem Wert, den Sie der Aufstellung beimessen.

Wenn Sie dabei Unterstützung wünschen, bin ich sehr gerne für Sie da.


»Die reinste Form des Wahnsinn ist es alles beim Alten zu belassen

und zu hoffen, das sich etwas ändert.«

Albert Einstein